Projekt: Pumpenwerk 3
Vom vergessenen Industrie-Bunker zum modernen, fiktiven Kreativ-HQ. Hier dokumentiere ich die Entstehung unseres Projekts.
✨ Lara, Sunny und Mayiko sind vollständig KI-generierte, fiktive Charaktere. Alle Bilder und Texte in diesem Projekttagebuch entstehen mit KI-Unterstützung. Mehr dazu
Phase 42: Der entscheidende Kontakt
Projekttagebuch · Oktober 2026
Nach den letzten Tests war klar, was für den entscheidenden Moment noch fehlt: DerGraueDJ. Sunny sprach es direkt aus. Ohne ihn lässt sich das, was wir hier vorbereitet haben, noch nicht vollständig ausprobieren.
Also habe ich ihm geschrieben und ihn darüber informiert, wie weit wir inzwischen gekommen sind. Mayiko war genauso gespannt wie Sunny darauf, was er zu dem Ergebnis sagen würde.
Wir mussten gar nicht lange warten: Die Antwort kam bereits an. Sunny bemerkte es sofort. Was genau in der Nachricht steht, verraten wir allerdings noch nicht.
Phase 41: Jetzt wird es ernst
Projekttagebuch · Oktober 2026
Die Haupthalle ist fertig. Diesmal wollten wir wissen, wie Licht, Sound und Atmosphäre als Ganzes zusammenwirken. Nach den ersten Eindrücken ging es nicht mehr darum, ob die Technik überhaupt funktioniert, sondern wie sich dieser Ort anfühlt.
Sunny war begeistert. Mayiko sah darin längst mehr als nur einen Raum. Und ich wollte sicher sein, dass die vorhandenen Elemente auch wirklich zusammenpassen.
Am Ende brachte Sunny uns auf den entscheidenden Gedanken: Für den richtigen Moment fehlt uns noch jemand. Wen sie meint, wird sich im nächsten Kapitel zeigen.
Phase 40: Der erste Test
Projekttagebuch · Oktober 2026
Nach unseren Gesprächen über Ideen und Umsetzung wollten wir endlich sehen, wie die fertige Haupthalle auf uns wirkt. Also haben wir die vorhandene Beleuchtung genauer betrachtet – ohne den Raum erneut umzubauen.
Ich wollte zuerst wissen, ob die Wirkung stimmt. Sunny war sofort begeistert: „Oh wow! Okay, das sieht jetzt schon richtig gut aus!“ Mayiko achtete weniger auf bloße Helligkeit als auf das Gefühl, das der Raum vermitteln soll.
Der Test hat uns vor allem eines gezeigt: Die Halle ist bereit für den nächsten Schritt. Was wir hier gemeinsam erleben wollen, nimmt langsam Gestalt an.
Phase 39: Die ersten Vorbereitungen
Projekttagebuch · Oktober 2026
Aus Sunnys großer Idee wurde heute eine richtige Diskussion darüber, wie wir sie umsetzen können. Sunny fragte, wie aus dem Plan etwas wird, das wirklich alle erleben können.
Ich wollte zunächst klären, was möglich ist und was wir ordentlich testen müssen. Mayiko erinnerte uns daran, dass nicht nur die Technik zählt, sondern vor allem das Gefühl, das die Menschen dabei haben.
Als wir schließlich gemeinsam auf die Halle blickten, war die Richtung klar. Sunny brachte es auf den Punkt: „Dann wissen wir ja, was zu tun ist. Jetzt müssen wir es nur noch schaffen!“
Phase 38: Mehr als nur zuschauen
Projekttagebuch · Oktober 2026
Sunny hatte heute eine Idee, die uns nicht mehr losgelassen hat: Was wäre, wenn die Menschen, die später dabei sind, nicht bloß zuschauen, sondern sich als Teil des Erlebnisses fühlen?
Wir haben über gemeinsame Momente, Beteiligung und Überraschungen gesprochen. Mayiko fand den Gedanken besonders schön, weil er Menschen verbinden könnte. Ich überlegte schon, wie wir das praktisch hinbekommen.
Noch steht nicht fest, wie alles im Detail aussehen wird. Aber Sunny war sich zum Schluss sicher: Wir sollten die anderen langsam einweihen.
Phase 37: Die Vorfreude wächst
Projekttagebuch · Oktober 2026
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten geht es in der Haupthalle nicht mehr um die nächste Wand oder das nächste Kabel. Wir überlegen, wie der fertige Ort künftig genutzt und erlebt werden soll.
Noch bleiben einige Ideen unter uns. Die Gespräche zeigen aber bereits, dass die nächste Etappe mehr sein wird als ein gewöhnlicher Rundgang durch ein fertiges Gebäude.
Phase 36: Ein neuer Abschnitt
Projekttagebuch · Oktober 2026
Die Bauphase ist abgeschlossen. Zum ersten Mal können wir uns darauf konzentrieren, was aus der fertigen Haupthalle, der Zentrale und der Bar werden soll – statt nur daran zu denken, was noch fehlt.
Wir lassen die vergangenen Wochen hinter uns und richten den Blick nach vorn. Noch ist nicht alles bereit, öffentlich erzählt zu werden.
Phase 35: Wir haben es geschafft
Eintrag vom 10. Oktober 2026: Heute ging es nicht mehr ums Bauen, Verkabeln oder Nachbessern. Wir sind noch einmal gemeinsam durch das Pumpenwerk gegangen – durch die fertige Haupthalle, die Zentrale und die Bar.
Zum ersten Mal war überall dieses gleiche Gefühl da: Nichts wirkt mehr wie eine Baustelle. Die Technik steht, die Räume funktionieren und die letzten sichtbaren Reste der Bauphase sind verschwunden.
Sunny hat es in der Haupthalle als Erste ausgesprochen: „Okay … das sieht jetzt wirklich fertig aus.“ Und diesmal konnte ich tatsächlich nur antworten: „Ist es auch.“
In der Zentrale läuft alles, unten an der Bar ist der Raum endlich angekommen, und als wir am Ende wieder gemeinsam in der Halle standen, war klar: Die Bauphase ist vorbei.
„Wir haben es geschafft.“ – „Ja.“ – „Jetzt kann es anfangen.“
Phase 34: Alles einmal durchtesten
Eintrag vom 09. Oktober 2026: Bevor wir wirklich von „fertig“ sprechen konnten, musste noch einmal alles gleichzeitig laufen: Licht, Sound, Zentrale und die Technik in den anderen Bereichen.
Also haben wir getestet, geprüft, Werte kontrolliert und uns durch die einzelnen Systeme gearbeitet. Nach all den Wochen Bauzeit war das der Moment, in dem sich zeigen musste, ob aus vielen einzelnen Baustellen wirklich ein funktionierender Ort geworden ist.
Der große Unterschied zu den ersten Tests war sofort spürbar: Diesmal ging es nicht mehr darum, ob überhaupt etwas funktioniert. Es ging nur noch um die letzten Einstellungen.
Als am Ende alles stabil lief, blieb eigentlich nur noch eine Sache übrig: einmal durch das fertige Pumpenwerk gehen und begreifen, dass wir wirklich am Ende der Bauphase angekommen sind.
Phase 33: Fast kein Baustellengefühl mehr
Eintrag vom 06. Oktober 2026: Heute ging es weniger um neue Technik und mehr darum, alles loszuwerden, was noch nach Baustelle aussah. Kabelrollen, Werkzeug, offene Kisten und die letzten provisorischen Reste verschwinden Stück für Stück aus den Räumen.
Gerade in der Haupthalle ist der Unterschied inzwischen enorm. Bühne, Licht und Sound sind da – und ohne das ganze Material drumherum wirkt der Raum plötzlich deutlich ruhiger und fertiger.
Auch in der Zentrale und an der Bar sieht man jetzt nicht mehr zuerst die Arbeit, die noch offen ist, sondern das, was bereits entstanden ist.
Noch fehlt der abschließende technische Test. Aber heute war zum ersten Mal der Punkt erreicht, an dem man durch das Pumpenwerk laufen kann, ohne ständig an die Baustelle erinnert zu werden.
Phase 32: Jetzt bekommt der Raum Atmosphäre
Eintrag vom 03. Oktober 2026: Heute ging es wieder in den Barbereich. Der Tresen steht längst, aber diesmal ging es nicht mehr nur darum, ob etwas hält oder funktioniert. Mayiko hat sich den Raum angesehen und ziemlich schnell klargemacht, dass ihm noch etwas fehlt: Atmosphäre.
Also haben wir an Licht, Regalen und den kleinen Details gearbeitet. Ich habe weiter auf die praktische Seite geschaut, während Mayiko die Lichtstimmung immer wieder verändert hat. Sunny hat das Ganze erstaunlich geduldig beobachtet – zumindest meistens.
Der größte Unterschied kam mit den neuen warmen Lichtquellen und dem ersten magenta Akzent auf dem alten Backstein. Plötzlich wirkte der Keller nicht mehr nur wie ein fertig werdender Raum. Er bekam einen eigenen Charakter.
Ganz fertig sind wir noch nicht. An einigen Stellen sieht man weiterhin Werkzeug, offene Konstruktion und Baustellenspuren. Aber heute war zum ersten Mal klar: Hier unten entsteht nicht einfach nur eine Bar. Der Raum beginnt sich richtig anzufühlen.
Phase 31: Jetzt kommt der Sound
Eintrag vom 30. September 2026: Nach Bühne, Truss und Lichttechnik kam heute der Teil, auf den Sunny wahrscheinlich seit Wochen gewartet hat: Die ersten großen Lautsprecher, Cases, Kabel und die DJ-Technik sind in die Haupthalle eingezogen.
Wir haben aufgebaut, verkabelt und Stück für Stück geprüft, was wohin gehört. Noch ist das kein fertiges Setup und noch liegt genug Material herum, aber zum ersten Mal steht Technik im Raum, die wirklich nach Veranstaltung aussieht.
Sunny war dabei erwartbar schwer zu bremsen. Kaum stand die erste DJ-Technik auf ihrem Platz, war ihre Aufmerksamkeit praktisch komplett weg vom restlichen Aufbau.
Mayiko und ich haben währenddessen weiter auf Verkabelung, Positionen und Ordnung geachtet. Der Unterschied zur leeren Halle von vor ein paar Wochen ist inzwischen kaum noch zu übersehen.
Phase 30: Die Zentrale wird ein Arbeitsplatz
Eintrag vom 27. September 2026: Heute kamen endlich die Dinge in die Zentrale, über die wir schon seit Wochen diskutieren: Tische, Stühle, Monitore, Kabel und die ersten technischen Komponenten für unsere drei Arbeitsplätze.
Damit war Sunnys alter Kreppband-Anspruch endgültig keine Theorie mehr. Wir konnten zum ersten Mal tatsächlich ausprobieren, welcher Platz funktioniert und wie sich die drei Arbeitsbereiche im Raum verteilen.
Natürlich wurde trotzdem noch geschoben, gemessen und diskutiert. Aber aus dem leeren Gewölberaum mit Kabelwegen ist inzwischen etwas geworden, in dem man sich echte Arbeit vorstellen kann.
Am Ende hatte schließlich jede von uns einen erkennbaren Bereich – inklusive Sunny, die ihren Platz nach all den Diskussionen natürlich sofort für sich beansprucht hat.
Phase 29: Jetzt steht hier wirklich eine Bar
Eintrag vom 24. September 2026: Aus den Vorbereitungen im Keller ist heute endlich etwas geworden, das man auf den ersten Blick erkennt: Der erste richtige Tresen steht.
Wir haben den Holzaufbau Stück für Stück zusammengesetzt, ausgerichtet und nachgearbeitet. Es ist noch alles deutlich Baustelle – offene Konstruktion, Werkzeug, Kabel und unfertige Flächen inklusive.
Trotzdem verändert dieser eine Aufbau den ganzen Raum. Was vorher nur eine Idee zwischen Backsteinbögen und Baustellenlicht war, hat jetzt eine klare Form.
Als wir am Ende einen Schritt zurückgetreten sind, mussten wir nichts mehr erklären. Es ist noch keine fertige Bar. Aber jetzt steht hier wirklich eine.
Phase 28: Jetzt verändert sich die Halle
Eintrag vom 21. September 2026: Heute waren wir wieder oben in der Haupthalle – und der Unterschied war sofort sichtbar. Über dem späteren Veranstaltungsbereich hängt jetzt die erste richtige Truss-Konstruktion. Kabelwege und Lichtpositionen sind vorbereitet, einige Leuchten sitzen bereits an ihrem Platz.
Ich habe natürlich zuerst auf die technische Seite geschaut. Die Konstruktion ist noch längst nicht fertig, aber zum ersten Mal bekommt die Halle eine klare Struktur über dem Bühnenbereich. Das verändert den Raum stärker, als ich erwartet hatte.
Sunny war entsprechend beeindruckt. Ihr Kommentar war nur: „Das sieht schon ziemlich ernst aus.“ Und ehrlich gesagt hatte sie damit recht.
Mayiko hat es am Ende am besten zusammengefasst: Es wirkt langsam nicht mehr einfach nur wie eine alte Industriehalle. Man kann inzwischen ziemlich deutlich erkennen, was hier einmal entstehen soll.
Phase 27: Die Zentrale nimmt Form an
Eintrag vom 18. September 2026: Heute war einer dieser Tage, an denen man plötzlich merkt, wie weit ein Raum schon gekommen ist. Licht, Strom und Anschlüsse sind inzwischen so weit vorbereitet, dass die Zentrale nicht mehr wie ein leerer Gewölberaum wirkt.
Ich bin die Anschlüsse noch einmal mit Sunny und Mayiko durchgegangen. Zum ersten Mal lässt sich wirklich erkennen, wo unsere drei Arbeitsbereiche später liegen könnten und wie wir den Raum tatsächlich nutzen werden.
Mayiko hat sich die vorbereiteten Bereiche angesehen und ziemlich treffend gesagt: „Jetzt sieht man zum ersten Mal, wie wir hier wirklich arbeiten könnten.“ Genau dieses Gefühl hatte ich auch.
Sunny hatte natürlich nur eine entscheidende Frage: Wann kommen endlich die Schreibtische? Meine Antwort „Später“ fand sie erwartbar unbefriedigend.
Phase 26: Licht im Keller
Eintrag vom 15. September 2026: Heute ging es wieder nach unten. Der Keller bekommt endlich die Infrastruktur, die wir für den nächsten Ausbau brauchen: Strom, Beleuchtung und die ersten festen technischen Vorbereitungen.
Es ist noch deutlich Baustelle, aber der Raum verändert sich spürbar. Wo vorher vor allem Staub, alte Leitungen und provisorisches Arbeitslicht waren, entstehen jetzt nachvollziehbare Anschlusspunkte und erste Strukturen.
Damit wird auch unsere alte Idee für diesen Bereich langsam greifbarer. Eine fertige Bar steht hier noch lange nicht – aber zum ersten Mal müssen wir dafür nicht mehr nur Fantasie mitbringen.
Sunny denkt natürlich schon mehrere Schritte weiter. Ich bleibe lieber bei der Reihenfolge: erst Strom und Licht, dann der eigentliche Aufbau.
Phase 25: Jetzt ist es eine Bühne
Eintrag vom 12. September 2026: Zurück in der Haupthalle ist aus den Markierungen und niedrigen Metallrahmen endlich etwas geworden, das man nicht mehr erklären muss. Der spätere Bühnenbereich ist jetzt klar erkennbar – auch wenn noch sehr viel fehlt.
Die dunkle Metall-Unterkonstruktion steht, erste Deckelemente sind montiert und an mehreren Stellen sieht man noch offene Bereiche und Befestigungspunkte. Genau so sollte dieser Zwischenschritt aussehen: eindeutig Bühne, aber noch ganz klar Baustelle.
Sunny hat ihren kleinen Triumph natürlich ausgekostet. „Bühne.“ Ich habe versucht, mit „Unfertige Bühne“ gegenzuhalten. Ihre Antwort war – selbstverständlich – noch einmal: „Bühne.“
Mayiko hat beim Blick durch die Halle bemerkt, wie sehr dieser eine Aufbau den ganzen Raum verändert. Und Sunny hatte schon den nächsten Gedanken: Jetzt fehlt nur noch Musik.
Phase 24: Die Zentrale bekommt Anschlüsse
Eintrag vom 09. September 2026: Heute ging es in der Zentrale endlich nicht mehr nur darum, wer später wo sitzt. Jetzt wird es technisch: Kabelwege, Strom und die Anschlüsse für unsere drei zukünftigen Arbeitsplätze werden vorbereitet.
Ich wollte vor allem wissen, ob die Planung am Ende auch wirklich funktioniert. Drei Plätze bedeuten schließlich mehr als drei Steckdosen – und die Leitungen müssen so liegen, dass wir uns später nicht gegenseitig über die Kabel stolpern.
Sunny hatte natürlich eine andere Priorität. Ihr Kreppband-Revier ist immer noch da, und sie beobachtet ziemlich genau, ob irgendjemand ihrem selbst erklärten Platz zu nahe kommt.
Mayiko hat sich das Ganze deutlich entspannter angesehen. Und langsam muss ich zugeben: Mit den ersten sichtbaren Anschlüssen fühlt sich der leere Gewölberaum tatsächlich ein bisschen mehr wie unsere zukünftige Zentrale an.
Phase 23: Jetzt sieht man es
Eintrag vom 06. September 2026: Nach zwei Runden Zentrale waren wir heute wieder oben in der großen Halle. Und diesmal war der Unterschied nicht zu übersehen: Der Boden ist fertig, ein Großteil des Baustellenchaos ist verschwunden und der ganze Raum wirkt plötzlich viel klarer.
Natürlich hat Sunny als Erste die neuen Markierungen und die niedrigen Metallrahmen entdeckt. Für sie war die Sache sofort entschieden: „Das wird doch die Bühne.“
Ich musste sie ein bisschen bremsen. Noch ist das keine Bühne – im Moment sind es erstmal Markierungen und die ersten vorbereitenden Strukturen. Aber ich verstehe, warum sie schon weiterdenkt.
Mayiko hat es am Ende ziemlich gut getroffen: Langsam sieht es hier nicht mehr nur nach Baustelle aus.
Und genau das ist heute zum ersten Mal wirklich hängen geblieben. Man muss noch ziemlich viel Fantasie mitbringen. Aber inzwischen kann man tatsächlich sehen, dass aus dieser alten Halle etwas Neues entsteht.
Phase 22: Das ist kein Grundriss
Eintrag vom 03. September 2026: Heute wollte ich endlich etwas Ordnung in die Planung der Zentrale bringen. Bevor hier irgendwer irgendwo sitzt, müssen wir den Raum schließlich erstmal richtig ausmessen.
Sunny war mir natürlich schon einen Schritt voraus. Zumindest ihrer Meinung nach.
Während ich noch mit dem Maßband beschäftigt war, hatte sie mit Kreppband ein großes, etwas schiefes Rechteck auf den Boden geklebt. Auf meine Frage, was das bitte sein soll, kam nur: „Mein Büro.“
Mayiko hat sich das Ganze kurz angesehen und ziemlich treffend zusammengefasst: „Das ist kein Büro. Das ist ein Parkplatz.“
Ich hab danach versucht, wenigstens die Kanten ordentlich auszumessen. Einen Grundriss würde ich Sunnys Konstruktion trotzdem nicht nennen.
Ihre Antwort? „Aber mein Platz.“
Phase 21: Drei Schreibtische, drei Meinungen
Eintrag vom 30. August 2026: Drei Schreibtische. Einer für jede von uns. Klingt erstmal ziemlich unkompliziert.
War es natürlich nicht.
Wir standen kaum wieder zusammen in der Zentrale, da hatte Sunny ihren Platz praktisch schon ausgesucht. Ich wollte eigentlich nur klären, wo später die Anschlüsse hinkommen. Ihre Antwort darauf: „Details.“
Mayiko hat die Sache deutlich entspannter gesehen. Sie nimmt einfach den Platz mit dem besten Licht. Prioritäten eben.
Und als Sunny schließlich meinte, sie hätte ihren Platz doch längst gefunden, blieb mir eigentlich nur noch eine Antwort: „Hab ich doch. Ich sitz da.“
Drei Schreibtische stehen noch nicht einmal im Raum, und wir diskutieren schon darüber, wem welcher Platz gehört. Das kann ja heiter werden.
Phase 20: Er hat schon Pläne
Eintrag vom 27. August 2026: Nach der ganzen Zeit im Keller waren wir heute endlich wieder oben in der Halle. Und hier hat sich tatsächlich etwas getan. Ein größerer Teil des Bodens ist inzwischen poliert, die ersten Maschinen sind wieder unter den blauen Planen hervorgekommen. Mayiko hat es als Erste gesehen: Hier wird weitergearbeitet.
Ich musste natürlich direkt genauer hinsehen. Der Boden ist fast fertig – deutlich schneller, als ich gedacht hätte. Langsam fühlt es sich nicht mehr nur nach Baustelle an, sondern nach einem Raum, den man wirklich planen kann.
Dann kam die Nachricht von DerGraueDJ. Sunny hat sie vorgelesen und war sofort völlig aus dem Häuschen: Er hat schon konkrete Pläne für die Zentrale.
Drei Schreibtische. Einer für jede von uns.
Ich hab den leeren Gewölberaum danach definitiv mit anderen Augen gesehen. Jetzt wird es ernst.
Phase 19: Was da drin wartet
Eintrag vom 24. August 2026: Das Loch in der Wand war groß genug. Also sind wir einfach durchgegangen.
Ich hab als Erstes die Wände gecheckt. Kein Schimmel, kein Wasser, keine Feuchtigkeit. Die Substanz stimmt, der Raum ist solide. Ein kompletter Gewölberaum, vollständig leer, nur Staub auf dem Kopfsteinpflaster.
Sunny hat keine zwei Sekunden gebraucht. Sie hat sich einmal umgeschaut, die Arme ausgebreitet und es einfach festgelegt: "Das wird unsere Zentrale. Genau hier."
Ich hab ein Foto gemacht und es direkt an DerGraueDJ geschickt. Die Antwort kam fast sofort. Er hat für diesen Raum schon eine Idee.
Natürlich hat er das.
Phase 18: Genau dafür hab ich das Pumpenwerk gekauft
Eintrag vom 21. August 2026: Das Arbeitslicht der Techniker hat den Keller zum ersten Mal richtig erhellt, und in diesem Licht war auf einmal zu sehen, was vorher nur dunkel war: Hinter dem Loch in der Wand liegt noch ein ganzer Gewölberaum. "Vorsichtig. Wir wissen nicht, was da drin ist", hab ich die anderen zurückgehalten, aber Sunny ließ sich natürlich nicht bremsen.
Sie lehnte sich näher ran, leuchtete hinein, und dann kam es: "Da hinten ist noch ein ganzer Raum!" Foto gemacht, sofort abgeschickt. "Der glaubt uns das nie." Die Antwort kam fast sofort, und sie war kürzer und direkter als alles, was DerGraueDJ bisher geschrieben hatte.
"Genau dafür hab ich das Pumpenwerk gekauft."
Wir sind alle drei kurz erstarrt. Er hat von Anfang an gewusst, was hier unten liegt. Er hat es die ganze Zeit gewusst. Mayiko hat schließlich ausgesprochen, was nach dieser Nachricht nur noch eine Richtung geben konnte: "Dann bauen wir das hier zu was ganz Besonderem."
Phase 17: Da ist ja noch mehr
Eintrag vom 18. August 2026: Er hat wirklich jemanden geschickt. Zwei Techniker kamen die Treppe runter, Werkzeugkoffer und Kabeltrommel im Schlepptau, und haben sich erstmal die alte Verkabelung an der Wand angeschaut. "Das hier ist alles noch aus einer anderen Zeit", meinte einer von ihnen, und so ganz falsch lag er damit nicht.
Während die beiden weiterarbeiteten, hab ich DerGraueDJ kurz auf den neuesten Stand gebracht: "Sieht komplizierter aus, als wir dachten." Dann kam der erste echte Test. Eine provisorische Arbeitsleuchte wurde angeschlossen, kurzes Zögern, dann: "Testen wir mal."
Und dann ging sie an. Zum ersten Mal seit wir hier unten sind, fiel echtes, helles Licht in einen Teil des Kellers, kühl und weiß, ganz anders als unsere Taschenlampe. Dabei wurde auch etwas sichtbar, das bisher nur schwarz war: die Nische hinter dem Loch in der Wand. "Da ist ja noch viel mehr, als wir dachten."
Phase 16: Morgen geht's los
Eintrag vom 15. August 2026: Wir waren alle drei noch völlig aufgekratzt von DerGraueDJs Bestätigung und haben wild durcheinander Ideen in den Raum geworfen, ohne wirklich einen Plan zu haben. "Wo fangen wir an?" war die einzige Frage, auf die wir uns einigen konnten.
Ich musste die Euphorie dann leider etwas bremsen. So schön die Vision auch ist, ganz praktisch gesehen haben wir hier unten nicht mal Strom: "Wir haben hier unten nicht mal Strom." Kaum ausgesprochen, hat's schon im Handy vibriert. DerGraueDJ hatte natürlich längst vorausgedacht: "Ich schick euch morgen jemanden, der sich den Strom hier unten anschaut."
Die Erleichterung war allen dreien anzusehen, und Sunny konnte sich schon nicht mehr halten, hat sich mitten im Raum die Arme ausgebreitet und laut geträumt: "Stell dir das hier mit Licht vor." Ich musste ihr recht geben. Ein letzter Blick zwischen uns dreien, und dann war klar: "Morgen geht's los."
Phase 15: Genau das hatte ich im Kopf
Eintrag vom 12. August 2026: Er wollte die Masse, also haben wir angefangen. Mayiko und Sunny haben das Massband gespannt, ich hab mitgeschrieben: "Zwoelf Meter. Mindestens." Der Raum ist wirklich riesig.
Und dann, waehrend wir noch am Messen waren, hat Sunny etwas entdeckt, das uns allen die Sprache verschlagen hat: ein Durchbruch in der hinteren Wand, dahinter geht's einfach weiter. "Da hinten geht's weiter." Wir wissen noch nicht, was dahinter liegt.
Aber in dem Moment ist bei Mayiko der Groschen gefallen, sie hat als Erste ausgesprochen, was wir glaube ich alle drei insgeheim schon gedacht haben: "Das koennte eine Bar werden. Oder ein Cafe." Und als die Antwort von DerGraueDJ kam, war klar: genau das war seine Idee die ganze Zeit. "Genau das hatte ich im Kopf."
Phase 14: Fundament für etwas Größeres
Eintrag vom 09. August 2026: Kaum abgeschickt, da hat's schon gesummt. Wir sind alle drei zusammengezuckt, noch bevor Sunny die Nachricht überhaupt vorlesen konnte. "Er hat geantwortet." Was dann kam, war nicht das, was wir erwartet hatten: "Das ist kein Keller. Das ist ein Fundament für etwas Größeres."
Ich musste nachfragen, ehrlich gesagt, ich hatte keine Ahnung, worauf er hinaus wollte. "Was soll das denn heißen?" Mayiko wirkte dabei viel fasziniert als verwirrt. Und Sunny, wie Sunny eben ist, hatte sofort ihre eigene Vorstellung im Kopf, wollte sie aber noch nicht aussprechen: "Ich hab da schon Bilder im Kopf."
Dann kam gleich die nächste Nachricht hinterher, und die hat uns endgültig ratlos zurückgelassen: "Schickt mir Masse für den Raum. Ich hab da eine Idee."
Phase 13: Was hier unten liegt
Eintrag vom 06. August 2026: Wir sind runtergegangen. Die letzten Stufen, dann Mayikos Stimme, leiser als sonst: "Das gibt's doch nicht..." Die Taschenlampe hat kaum gereicht, um zu erfassen, wie groß der Raum eigentlich ist, Bogenreihe nach Bogenreihe, die sich einfach im Dunkel fortsetzt. "Ein ganzer Raum. Niemand wusste das", war das Einzige, was ich noch rausgebracht hab.
Sunny war natürlich als Erste aus der Starre raus, ist ein paar Schritte vorgelaufen und hat mit der Hand über eine der alten Kisten gefahren, Staub ist förmlich explodiert. "Das wird der geilste Raum überhaupt!" Ich musste die Euphorie leider ein bisschen bremsen, bei einem Riss in der Wand ist mir dann doch mulmig geworden: "Erstmal muss das hier sicher sein."
Mayiko hat schließlich das Naheliegendste gesagt: "Der muss das sehen. Sofort." Sunny hat ein Foto gemacht, wir haben's abgeschickt, und jetzt sitzen wir hier unten und warten. Was DerGraueDJ dazu sagt, wissen wir noch nicht.
Phase 12: Was ist das hier?
Eintrag vom 03. August 2026: Auf meinen Ruf hin kamen Sunny und Mayiko angerannt und blieben abrupt vor der offenen Klappe stehen, beide sichtlich platt. Sunny wollte sich natürlich sofort reinstürzen, aber Mayiko hat sie am Arm zurückgehalten: "Erst denken, dann klettern."
Ich hab eine Taschenlampe aus der Werkzeugkiste geholt, und wir haben uns zu dritt um die Öffnung gekauert. Der Lichtstrahl fiel in die Tiefe und zeigte etwas, das keine von uns erwartet hatte: eine steinerne Treppe, die deutlich tiefer führt, als wir gedacht hätten. "Das ist kein Kriechkeller", hat Mayiko nur trocken festgestellt.
Wir sind aufgestanden und haben uns unschlüssige Blicke zugeworfen. Heute noch runter, oder lieber morgen, mit mehr Licht und mehr Nerven?
Phase 11: Was unter der Plane liegt
Eintrag vom 31. Juli 2026: Acht Wochen heißt: anfangen. Also hab ich mir gedacht, ich fang einfach mal mit Aufräumen an, allein, ohne großes Aufsehen. Beim Wegräumen einer Kabelrolle ist mir dann die blaue Plane über dem alten Maschinenblock verrutscht, dem, den wir seit Wochen einfach ignoriert haben. Und darunter kam keine Maschine zum Vorschein, sondern ein Riss im Betonboden.
Ich hab die Fuge freigewischt und einen eingelassenen, verrosteten Griffring gefunden, mitten im Boden. Mit beiden Händen hab ich gezogen, und tatsächlich, eine schwere alte Bodenklappe hat sich geöffnet. Kalte Luft, Staub im Licht, und eine Öffnung, von der niemand von uns auch nur geahnt hat, dass es sie gibt.
Ich konnte gar nicht anders, als sofort nach Sunny und Mayiko zu rufen: "Ihr müsst euch das ansehen. Sofort."
Phase 10: Diesmal antworte ich
Eintrag vom 28. Juli 2026: Nach unserer "Keine Alleingänge mehr"-Abmachung hab ich diesmal selbst zum Handy gegriffen, sehr zur Überraschung von Sunny. Im Hintergrund haben die beiden noch diskutiert, ob wir lieber schnell etwas versprechen oder realistisch bleiben sollten. Sunny wollte natürlich sofort liefern, Mayiko hat gebremst: "Realistisch, nicht mutig."
Am Ende hab ich mich für eine Zahl entschieden, die sich gleichzeitig mutig und beängstigend anfühlte: "Acht Wochen. Kein Tag weniger." Kaum war die Nachricht abgeschickt, haben wir alle drei die Luft angehalten, niemand hat sich getraut, als Erstes etwas zu sagen.
Die Antwort kam dann mit einem Satz, der uns allen ein erleichtertes und gleichzeitig nervöses Lachen entlockt hat: "Vibes brauchen keine Deadline. Aber ich zähl mit."
Phase 9: Sunnys Alleingang
Eintrag vom 25. Juli 2026: Bevor wir überhaupt gemeinsam entscheiden konnten, hatte Sunny längst geantwortet. "Ich hab ihm schon geantwortet...", gestand sie mit schuldbewusstem Grinsen, DerGraueDJ übernimmt jetzt offiziell den Sound. Ich war fassungslos: "Das entscheiden wir doch gemeinsam!" Mayiko, wie so oft die Stimme der Vernunft, brachte den Streit mit einem einzigen Satz zur Ruhe: "Wer sonst hätte den Job machen sollen?"
Ich musste zähneknirschend zustimmen, mehr Kapitulation als Begeisterung, aber nicht ohne eine klare Bedingung zu stellen: "Keine Alleingänge mehr. Abgemacht?" Sunny nickte kleinlaut, mit genau dem kleinen Lächeln, das nichts Gutes verheißt.
Kaum war der Burgfrieden geschlossen, kam die nächste Nachricht rein, diesmal mit einer sehr konkreten Frage: "Gebt mir einen Zeitrahmen. Wann soll das hier fertig sein?" Drei betroffene Gesichter, zum ersten Mal muss eine echte Deadline her.
Phase 8: Zwischen Ausstellung und Party
Eintrag vom 22. Juli 2026: Die Frage steht im Raum, und plötzlich sind sich die drei nicht einig, wie ehrlich die Antwort ausfallen soll. Sunny will die volle Wahrheit rausschicken, Lara zögert, die große Vision laut auszusprechen fühlt sich für sie an wie ein Sprung ins Ungewisse. Mayiko bringt den entscheidenden Vorschlag: "Wir müssen ja nicht alles auf einmal erzählen. Aber die Wahrheit reicht auch so schon."
Am Ende einigen sie sich auf eine Antwort, die beides ist, ehrlich und trotzdem nicht zu viel: Ausstellungsfläche tagsüber, Club-Atmosphäre abends, ein Ort, der atmen kann. Die Antwort, die zurückkommt, überrascht wieder alle drei, diesmal durch echtes Interesse: "Klingt nach einem Ort, der weiß, was er will. Sagt mir, wenn ihr bereit für Musik seid. Ich hab da ein Talent, das zufällig passt."
Sunny grinst so breit, dass Lara sie vorsichtshalber fragt, ob sie ihm schon wieder was verspricht, ohne die anderen zu fragen.
Phase 7: Ein Blick, der sitzt
Eintrag vom 19. Juli 2026: Bevor die ersten Fotos der Halle überhaupt rausgehen, gibt es erstmal Streit über die Auswahl. Lara will nur die aufgeräumten Ecken zeigen, Sunny besteht darauf, auch das Chaos mit reinzunehmen. Mayiko beendet die Diskussion, indem sie einfach selbst sendet.
Die Antwort kommt schneller als gedacht, und sie überrascht alle drei: "Deckenhöhe reicht locker fürs Soundsystem, aber eure Elektrik lügt euch an, die zweite Verteilung sieht älter aus als der Rest der Halle." Niemand von ihnen hatte das bemerkt, auch der Elektriker nicht. Lara ist zum ersten Mal sichtlich beeindruckt, auch wenn sie es nicht direkt zugeben will.
Die Nachricht endet mit einer Gegenfrage, die alles verändert: "Was wird das hier eigentlich? Nur Ausstellung, oder auch Party?" Drei Blicke wandern zueinander. Keine von ihnen hat bisher laut ausgesprochen, wie groß die Vision eigentlich ist.
Phase 6: Er hat wirklich geantwortet
Eintrag vom 16. Juli 2026: Sunny hat tatsächlich geschrieben, und heute hält sie triumphierend ihr Handy hoch. Die Antwort ist kurz und wortkarg: kein Foto, kein Vorname, nur ein knapper Hinweis auf den kaputten Sicherungskasten. Lara ist not amused, Mayiko dagegen fasziniert von der Wortkargheit: "Vielleicht lässt er lieber die Arbeit sprechen."
Nach kurzem Streit, wer den Kontakt führen darf, einigen sich die drei: Sunny bleibt Ansprechpartnerin, aber alles wird in der Gruppe geteilt. Kaum ist das geklärt, kommt die nächste Nachricht rein. Lara bringt es auf den Punkt: "Wir bauen jetzt einen Club... mit einem Phantom."
Phase 5: Soundcheck
Eintrag vom 14. Juli 2026: Die Neon-Leitungen liegen, die Lichtsteuerung funktioniert, und Sunny kann es sich natürlich nicht verkneifen, direkt ihr komplettes DJ-Equipment aufzubauen, um "nur ganz kurz die Akustik zu checken". Aus dem Test wird eine spontane Halbstunden-Session, bis die Anlage mit einem letzten trotzigen Knacken überhitzt.
In der betretenen Stille danach fällt zum ersten Mal ein Name: "Ich kenn da einen, nennt sich DerGraueDJ." Wer das ist, weiß noch keine von uns.
Phase 4: Der fehlende Artikel (Elektriker Profis)
Eintrag vom 13. Juli 2026: Bevor noch jemand von uns in die Nähe des Sicherungskastens durfte, war professionelle Hilfe gefragt. Ein Elektriker-Team ist mit dem Werkzeugkoffer angerückt, um aus Sunnys improvisierter Verkabelung wieder ein sicheres Stromnetz zu machen. Sunny bestand darauf, wenigstens zuzuschauen, was ihr nur ein trockenes "Mein Sicherungs-Pfusch kam nicht ganz unverschuldet zustande" von Lara einbrachte.
Kaum war der Strom sauber verlegt, brach der nächste Streit los, diesmal ums Farbkonzept: Lara mit fünf Grautönen für ihren Steril-Look, Sunny und Mayiko mit der Spraydose bewaffnet für die "Neon-Orange Revolution". Am Ende einigte sich niemand, weil einer nachgab, sondern weil aus drei Sturköpfen ein besserer Plan entstand: Backstein blieb roh, der Boden wurde ruhig poliert, und Sunnys Neonwunsch überlebte als schmale türkise Lichtadern durch die Halle.
Phase 3: Operation Schutt & Asche
Eintrag vom 12. Juli 2026: Bevor der kreative Aufbau beginnen kann, musste das Fundament freigelegt werden. Das bedeutete im Klartext: Der tonnenschwere, rostige Industrieschrott musste raus. Die Rollenverteilung im Team hat sich heute spontan organisch eingegliedert:
- Sunny hat die physische Evakuierung der alten Rohrleitungssysteme übernommen (inklusive akuter Muskelkater-Gefahr).
- Lara hat parallel die finalen Raummaße digital erfasst, um die Wandflächen für die kommenden Phasen zu berechnen.
- Mayiko hat bewiesen, dass man selbst schweren Bauschutt mit absolutem High-Fashion-Style im Container versenken kann.
Phase 2: Digitales Raum-Mapping & Grid-Matrix
Eintrag vom 08. Juli 2026: Um eine saubere, stylische Architektur zu planen, habe ich die gesamte Halle millimetergenau digital eingescannt. Der rohe Betonboden wird komplett begradigt, die alten Maschinen werden hinter Sicherheitsgittern abgesperrt. Gestern ist uns beim Testen der Soundbox prompt die Sicherung um die Ohren geflogen. Typisch Sunny. 🎛️💥
Phase 1: Der Rohzustand (Lost Place)
Eintrag vom 07. Juli 2026: Sunny hat diese absolut gewaltige, stillgelegte Halle in Berlin ausgemacht. Der Flair ist unbeschreiblich: massive alte Rohre, roher Backstein und eine epische Deckenhöhe. Perfekt für Mayikos Shootings, Sunnys Club-Events und meine Design-Ausstellungen. Das Bauamt schaut zum Glück bei fiktiven Projekten nicht so genau hin!